RÜCKBLICK 2002

Führung durch die Firma ESRO

12. April 2002
 
(az) Vorgängig der Betriebsbesichtigung orientierte Inhaber und Geschäftsleiter Paul Brändli über seinen Betrieb. Er gründete ihn 1969 in Zürich und übersiedelte 1984 ins Gewerbezentrum Böhni, nach Thalwil. Als der Platz knapp wurde, bot sich die Gelegenheit, die stillstehende Schreinerei Sörensen-AG in Kilchberg zu übernehmen. Holz spielt ja in seiner Produktion eine wichtige Rolle.

Verpackung und Versand im Böhni  
 
Im Böhni Thalwil wird nun die Produktion verpackt und ausgeliefert. 18 Frauen und zwei behinderte Mitarbeiter haben hier ihren festen Arbeitsplatz.
Paul Brändli hat sich auf Nischenprodukte spezialisiert, die sich durch höchste Qualität auszeichnen und auch über die Grenzen hinweg Absatz finden. Er beliefert in der Schweiz 1500 Kunden, Apotheken, Zahnärzte, Schulen und exportiert über 80 Prozent des Umsatzes in verschiedene Länder.

Produkte unter dem Namen Paro  
 
Paro steht für innovative Zahnpflege mit der Vision, dass mit effizienten Zahnpflegeprodukten eigentlich niemand mehr an unnötigen und schmerzhaften Zahnerkrankungen leiden müsste. Paro-Produkte richten sich gezielt auf Zahnschadenprävention. Dazu entwickelte er einen neuen Zahnbürstentyp in verschiedenen Ausführungen, eine neu auf den Markt gebrachte Generation.

Zu ihr zählen sieben verschiedene Zahnbürsten aus wieder verwendbarem Kunststoff und anatomisch angelegtem Borstenfeld, das Gewähr bietet für eine effiziente Zahnbelagsentfernung auch zwischen den Zähnen, unter gleichzeitiger Schonung von empfindlichem Zahnfleisch. Für die Reinigung weit offener Zahnzwischenräume gibt es Spiralbürsten verschiedenster Grössen. 40 Millionen Stück dieser neuen Interdentalbürsten werden in Kilchberg jährlich hergestellt. Das ist ein weltweiter Rekord.

Zahnstocher sind nicht einfach Zahnstocher  
 
Zum Teil sind die Zahnstocher waschbare Kunststoffkeile mit Flaumbürste, so genannte Sticks, zum Teil Zahnhölzer in verschiedenen Feinheiten und mit dreieckigem Querschnitt. 500 Kubikmeter bestes, einheimisches Lindenholz braucht der Betrieb jährlich, wobei 50 Prozent Abfall anfällt. Das Holz wird in Brettern angeliefert und braucht für die ersten Vorbereitungsarbeiten menschliche Hand. Der Rest wird automatisch verarbeitet, wie die ganze übrige Produktion, für die insgesamt 30 Automaten eingesetzt sind.
Chemische Produkte, eine Fluorid-Zahnspühlung, ein Fluor-Gelee und eine Zahnpasta mit Amin-Fluorid ergänzen das Programm.

Beeindruckten schon die Produkte mit ihren Arbeitsvorgängen, weckte mehr noch der Pioniergeist des Unternehmers für immer wieder Neues die Bewunderung der Teilnehmer.

 


 


 

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